Datenbanken mit Python und SQLite


In der heutigen Gesellschaft spielen Datenbanken eine zentrale  Rolle. Der grösste Teil der weltweit vorhandenen Informationen wird mit Hilfe von Datenbanken verwaltet. Sie ermöglichen es, Informationen strukturiert zu speichern und mit standardisierten Suchverfahren auf die gespeicherten Daten zuzugreifen. Die Daten werden in Form von Tabellen abgespeichert, die meistens in einer Beziehung zueinander stehen. Man spricht daher oft von relationale Datenbanken.  

Unter einer Datenbank versteht man nicht nur die Datensammlung selbst, sondern auch das dazugehörende Programmpaket zur Verwaltung der Daten. SQL (Structured Query Language)  ist  eine Datenbanksprache, die  zur Definition von Datenstrukturen und zum Bearbeiten und Abfragen von Daten dient. In der Praxis werden häufig Multiuser-SQL-Datenbanksysteme  mit einer Client-Server-Architektur verwendet, bei welchen die Daten auf einem Server gespeichert und von mehreren Benutzern genutzt werden. Es gibt viele verschiedene Datenbanksysteme, die meisten verwenden die gleiche Datenbanksprache SQL.

 
 

Mit Python können mehrere Datenbanksysteme programmiert werden, darunter MySQL, Derby, PostgreSQL und SQLite. Das Modul SQLite3 ist in Python enthalten, es sind keine zusätzlichen Installationen notwendig. TigerJython stellt einige weitere praktische Funktionen zur Verfügung, die den Umgang mit Datenbanken vereinfachen.


SQLite
ist ein einfaches relationales Datenbanksystem. Die Datenbank wird auf Ihrem Computer in einer einzigen Datei gespeichert. Diese kann problemlos kopiert und auf anderen Computern verwendet werden. Da der Befehlssatz von SQLite dem SQL-Standard entspricht, kann man mit diesem einfachen System alle wichtigsten Funktionen der relationalen Datenbanksystemen demonstrieren.